Neue Wege der Begegnung

Psychische Erkrankungen sichtbar machen und entstigmatisieren – darum ging es vergangenen Freitagnachmittag im Krankenhaus Schwarzach beim Auftakt der Veranstaltungsreihe „Neue Wege der Begegnung“ im Rahmen der „Pongauer Trialoge“. Unter dem Titel „Kunst verbindet - Kunst macht sichtbar – Kunst kann heilen“ begeisterten rund 70 Aktive die mehr als 150 Besucher mit unterschiedlichen Ausdrucksformen von Tanz über Gesang bis hin zu Schreiben und Malerei. Neben jungen Graffiti-Künstlern waren der Chor des BORG Gastein, Schülerinnen der HLW Elisabethinum mit Tanzeinlagen oder auch Breakdancer von „Wandel Salzburg“ mit dabei. Mehrere Betroffene schilderten eindrucksvoll ihre Situation, um anderen Mut dabei zu machen, sich zu öffnen und eigene Ausdrucksformen zu finden.

„Es gibt ein riesiges Defizit in der Versorgung psychisch kranker Menschen, vor allem in dieser Region. Umso wichtiger ist die Zusammenarbeit der einzelnen Institutionen und Initiativen“, betonten Primar Dr. Marc Keglevic, Leiter der Psychiatrischen Abteilung des KH Schwarzach, und Elke Kaserbacher, Gründerin der Inititative „Kalu – online für neue Wege“. Darum setzen sich Betroffene, Angehörige und Professionisten im Rahmen der „Pongauer Trialoge“ für die Verbesserung der Situation psychisch Kranker ein.

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