Unser Logo

Unser Wappen

Das Wappen der Fürsten zu Schwarzenberg besteht aus einem senkrecht und waagrecht geteiltem (gevierteltem) Schild, dem ein senkrecht geteilter (gespaltener) Herzschild aufliegt.

Beginnend mit dem Herzschild zeigt die vom Betrachter linke Hälfte einen silbernen (weißen) Turm auf einem schwarzen Dreiberg in rotem Feld. Es ist dies ein redendes Wappen und bezieht sich auf die Anfang des 16. Jahrhunderts erworbene Grafschaft Schwarzenberg in Franken.

Die rechte Hälfte des Herzschildes zeigt drei goldene Garben in blauem Grund. Dies ist das Wappen der Grafschaft Kleggau (Klettgau) zwischen Schaffhausen und dem Schwarzwald, welche die Schwarzenbergs 1687 erworben hatten.

 

Der darunter liegende große, viergeteilte Schild lässt sich wie folgt erklären:

1. Das linke obere Feld, bestehend aus acht abwechselnd silber (weiß) und blauen Streifen (siebenmal gespalten) ist das eigentliche Stammwappen des Geschlechtes der Familie Seinsheim vor dem Erwerb der Burg Schwarzenberg.  Die Familie Seinsheim, es waren reiche Bauern, hatte in Seinsheim keine Burg, führten aber ein Wappen mit zwei blauen senkrechten Linien auf silbernen Grund. Nach Erwerb der Burg Schwarzenberg fügten sie die dritte blaue Linie ein. Sie kauften die Burg Schwarzenberg zunächst nur anteilig und erwarben sie in kurzer Zeit ganz - zusammen mit der Grafschaft. So übernahmen sie den silbernen Turm über schwarzem Berg auf rotem Grund und nannten sich "von Schwarzenberg".

2. Das rechte obere Feld zeigt ein von silber (weiß) über rot in drei Spitzen geteiltes Feld, welches das Wappen des Grafen von Sulz ist, die von den Schwarzenbergs 1687 beerbt wurden, worauf sie 1688 mit kaiserlicher Bewilligung dieses Wappen mit dem ihrigen vereinigen durften.

3. Das linke untere Feld zeigt in silber (weiß) einen brennenden Pfahl Brand. Dies ist das Wappen der Familie von Brandis (also redendes Wappen), die ebenfalls zu den Ahnen der Schwarzenbergs zählen und heute noch als Grafen in Südtirol leben.

4. Das rechte untere Feld zeigt in gold einen Türkenkopf, dem ein Rabe, der ein goldenes Halsband hat, die Augen auskratzt. Dies ist eine Erinnerung daran, dass der kaiserliche Feldmarschall Adolf Freiherr von Schwarzenberg zusammen mit Graf Pálffy gegen Ende des 16. Jahrhunderts die Festung und Stadt Raab in Ungarn (jetzt Györ) von den Türken zurückeroberte. Dafür wurde er 1599 in den Grafenstand erhoben und dieses Feld in sein Wappen eingefügt.

Dieses Wappen ist im Laufe der Jahrhunderte durch die Einfügung neuer Felder entstanden, bleibt aber seit dem 1688 dazugekommenen Wappen Sulz unverändert. Quelle: Dr. jur. Theodor Ritter von Barchetti, Brief an die Krankenhausverwaltung, 12. 7. 1992

Die Abteilungen
Die med. Abteilung stellt sich vor
Die med. Abteilung stellt sich vor
GenesungswünscheQualitätsbericht