Unser Miteinander

Solange herzliche Hochachtung unter euch herrscht, ist euer Haus ein Paradies. Laßt ihr es daran fehlen, und kommt ihr euch nicht gegenseitig in Liebe zuvor, wird euer Haus wie eine kleine Hölle sein.
Vinzenz von Paul

   
Zum Kardinal Schwarzenberg Klinikum hat von Anfang auch die Vorstellung von einer familiären Gemeinschaft gehört, die den hier Tätigen Rückhalt, Kraft und Ermutigung gibt, weil Würde, Aufmerksamkeit oder „Nächstenliebe“ nur geben kann, wer sie selbst auch erfährt. Darum liegt dem Haus viel an einem partnerschaftlichen Miteinander in den Arbeitsbereichen und zwischen den Arbeitsbereichen sowie zwischen den Leitungen und ihren Mitarbeitern.
    

Wir sehen einander als gleichwertig an

Bei uns gibt es wohl verschiedene Aufgaben, unterschiedliche Verantwortung, Anschauungen und Begabungen, aber keine wichtigen und weniger wichtigen Mitarbeiter/innen, Dienste und Arbeitsbereiche. Alle leisten wir einen unentbehrlichen Beitrag in diesem Haus. Wir sind aufeinander angewiesen. Darum wollen wir die Eigenart und Zuständigkeit eines jeden Aufgabenbereiches respektieren.
  

Gegenseitige Information ist uns sehr wichtig

Nicht Bescheid wissen verunsichert. Darum haben alle Mitarbeiter/innen und Arbeitsbereiche ein Recht auf ausführliche Information. Bei uns gilt aber auch: Wir warten nicht nur auf Information, wir holen sie uns auch.
  

Wir achten auf eine erklärende Information

Bei Anweisungen und Anforderungen anderen gegenüber geben wir in unserem Haus einen Hinweis auf Warum und Wozu. Das ist im Interesse des sachgerechten Verständnisses und der zeitgerechten Weiterbearbeitung des Auftrags notwendig.
  

Wir beteiligen die Betroffenen

Einfach über andere zu bestimmen, darf nicht der Stil unseres Hauses sein. Wenn wir Änderungen planen, beziehen wir rechtzeitig die mit ein, die davon betroffen sind. Und das heißt bei uns: Wir setzen sie nicht nur vom Vorhaben in Kenntnis. Wir hören sie auch an und nehmen ihre Ansichten ernst.
   

Unsere Konflikte versuchen wir gemeinsam zu lösen

Wir bemühen uns, Konflikte zuerst unter den Beteiligten zu bewältigen und streben nach einer Lösung, die alle Seiten mittragen können. Wir teilen einander klar und offen mit, was wir uns vorstellen, was uns bewegt und was wir als Ziele verfolgen.
   

Wir bemühen uns um Verbesserungen

Wir wollen nicht stehenbleiben und sind offen für Veränderung. Darum brauchen wir Mitarbeiter, die konstruktiv mitdenken, die Vorschläge und Anregungen einbringen und Initiative entwickeln.
   

Wir geben einander einen Vorschuß an Vertrauen

Zu unserem Umgang miteinander gehört Wohlwollen. Wir trauen den andern in unserem Haus zu, daß sie fähig und bereit sind, ihre Aufgabe gut nachzukommen. Und darum drücken sich Wertschätzung und Anerkennung bei uns auch darin aus, Freiraum und Eigenständigkeit zu gewähren und Verantwortung zu übertragen.
   

Mit Fehlern gehen wir sachlich um

Bei uns ist niemand perfekt. Aus Fehlern und Unzulänglichkeiten lernen wir, deshalb zeigen wir sie auf. Konstruktive Kritik ist notwendig, sie soll sich auf die Fehlleistung beziehen und nicht gegen die Person richten.
   

Auf Solidarität legen wir großen Wert

Wenn wir als Mitarbeiter wie als Bereich gleichgültig nebeneinander herarbeiten, uns voneinander abgrenzen oder miteinander rivalisieren, beeinträchtigt das den Erfolg unseres Hauses. Darum interessieren wir uns füreinander, nehmen aufeinander Rücksicht und helfen uns in Notsituationen.
   

Auch das Positive wollen wir sehen

Bei uns geschieht Gutes und Segensreiches. Wir registrieren, was bei uns gelingt und wächst. Lob und Anerkennung auszusprechen ist uns wichtig.
   

Wir pflegen die Gemeinschaft

Ein gutes Miteinander in unserer Dienstgemeinschaft kommt nicht von allein, und nicht nur über die alltägliche Arbeit. Wir kultivieren das Miteinander in unserem Haus. Wenn es sinnvoll ist, bilden wir uns bereichs- und gruppenübergreifend miteinander fort. Und wir feiern auch miteinander.
  

Den Anspruch auf Ausbildung nehmen wir ernst

Wer bei uns in Ausbildung steht, hat als erste Aufgabe, zu lernen. Wir ermöglichen ihm das nicht nur, sondern wir fördern ihn dabei nach Kräften. Damit tragen wir zu unserer guten Zukunft bei.
 

Leitung verstehen wir als Dienst

Wer bei uns eine Leitungsaufgabe inne hat, baut auf, ermutigt, bringt zur Entfaltung, führt zusammen, schützt den einzelnen und die Gemeinschaft. Die Leitenden achten in besonderer Weise auf die Einhaltung der Grundsätze und Vereinbarungen - bei sich und den anderen. Und manchmal heißt das auch: Sie setzen Grenzen. Die täglich anfallende Routinearbeit darf die Leitungsfunktion nicht unmöglich machen.

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