Musiktherapie

Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an ...

Musiktherapie ist Begegnung mit anderen Menschen mit Hilfe des Mediums Musik. Sie ist eine nonverbale Ausdrucksmöglichkeit, über die man in Beziehung treten kann. Die Rolle der Musik ist dabei vielfältig. Der Patient wird in seiner emotionalen, kognitiven und motorischen Entwicklung unterstützt. Es wird hierfür kein musikalisches Können verlangt oder vorausgesetzt. Es geht allein um die Bereitschaft zur emotionalen Beteiligung und Entwicklung.

Es gibt rezeptive und aktive Musiktherapie: In der aktiven Muth werden Instrumente eingesetzt, die für jeden leicht spielbar sind und nicht erlernt werden müssen; z. B. diverse Trommeln, Glockenspiel, Oceandrum, Shanti, Monochord, Kalimba, u. v. a. . Im aktiven Spiel erlebt sich der Patient als Urheber, der gestalten und mitentwickeln kann.

Kernstück der Musiktherapie ist die Improvisation; frei oder thematisch gebunden. Der musikalische Ausdruck kann innere Zustände und Verhaltensweisen verdeutlichen, bewusst machen und somit ggf. das Finden neuer Zugänge zu den eigenen Gedanken und Emotionen bereiten.

Die rezeptive Musiktherapie ist das aktive Hören von Musik: Musik von einer CD oder vom Therapeuten gespielt. Sie wird eingesetzt bei zu großen Hemmungen des Patienten gegenüber dem Instrumentarium oder auch zur Entspannung oder Beruhigung; z. B. mit Klangschalen. Die verbale Reflexion ist individuell sinnvoll/ notwendig, um das Erlebte bewusst zu machen und integrieren zu können.

E-Mail: ergotherapie.psychiatrie@ks-klinikum.at
   

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
(Victor Hugo)

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