Karpaltunnelsyndrom

Wann wird ein Karpaltunnelsyndrom operiert?

Beim Karpaltunnelsyndrom handelt es sich um eine Einengung des Nerven in der Hohlhand, die typischerweise zu nächtlichen Schmerzen und Kribbeln im Daumen, dem Zeige- und dem Mittelfinger führt. Zusätzlich kann es einem Elektrisieren und einer Gefühllosigkeit dieser Finger kommen. Auf Dauer kommt es dadurch zu einer Schädigung des Nerven. Dein Facharzt für Neurologie kann mittels einer speziellen Untersuchung das Ausmaß der Nervenschädigung feststellen. Je nach Ausmaß der gemessenen Schädigung und der subjektiven Beschwerden wird dann die Operation durchgeführt, wobei der eingeengte Nerv wieder freigelegt wird.
  

Wie lange dauert die Operation?

Die Operation dauert ca. 10 bis 15 Minuten.
  

Welche Narkose wird bei der Operation verwendet?

Die Operation kann sowohl in Vollnarkose als auch Lokalanästhesie durchgeführt werden. Jeder Patient wird vor der Operation von einem erfahrenen Narkosearzt beraten.
  

Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt?

Üblicherweise kann die Entlassung am ersten Tag nach der Operation erfolgen.
 

Wann werden die Nähte entfernt?

Die Nähte werden am zehnten Tag nach der Operation vom Hausarzt entfernt.
 

Ist man nach der Operation wieder völlig beschwerdefrei?

Die Nachtschmerzen verschwinden unmittelbar nach der Operation, die Schwäche bzw. die Gefühllosigkeit der betroffenen Finger bildet sich oft nur sehr langsam zurück, da der Nerv oft Wochen bis Monate benötigt, um sich wieder zu regenerieren. Eine wesentliche Rolle spielt dabei, wie lange der Nerv vor der Operation bereits beengt war.
 

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