Lungenszintigraphie

Es ist möglich, einerseits die Durchblutung (Perfusion), andererseits die Belüftung (Ventilation) der Lunge szintigraphisch darzustellen. Das Haupteinsatzgebiet ist der Nachweis bzw. Ausschluss von Lungenembolien. Stellen sich nach Injektion des Radiopharmakons beide Lungenflügel unauffällig dar, kann eine Pulmonalembolie ausgeschlossen werden, weitere aufwendige Untersuchungen können dem Patienten erspart werden. Sollten Speicherdefekte auf eine mögliche Pulmonalembolie hinweisen, kann durch eine darauf folgende Ventilationsszintigraphie (Inhalation des Tracers) die Diagnose bestätigt werden.

Indikationen

  • Ausschluss bzw. Nachweis von Pulmonalembolien
  • Seitengetrennte Berechnung der Perfusion, damit auch Beurteilung der Operabilität bei geplanter Lungenresektion
  • Spezielle Fragestellung (Pädiatrie, etc.)


Trotz Fortschritte in der Diagnostik (Angiographie, Spiral CT) behält die Lungenszintigraphie ihren Stellenwert in der Diagnostik von Pulmonalembolien bei. Der Vorteil liegt in der raschen Verfügbarkeit und in der geringen Belastung für die Patienten.
  

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