Ganzkörperszintigraphie (Skelettszintigraphie)

Nach Injektion eines knochenspezifischen Radiopharmakons kann das gesamte Skelett dargestellt, vor allem aber krankhafte Veränderungen im Bereich des Knochens und der Gelenke erkannt werden. Viele Erkrankungen führen zu einem verstärkten Knochenumbau, der als Region vermehrter Speicherung im Szintigramm sichtbar wird. So führen z.B. Entzündungen, Tumoren, Metastasen und Kallusbildung nach Frakturen zu sichtbaren Veränderungen im Szintigramm. Auch Gelenksentzündungen sind durch Aktivierung des an den Knorpel angrenzenden Knochens gut sichtbar.


Daraus ergeben sich folgende Hauptindikationen:

  • Traumatologie: Nachweis von Frakturen, Infektionen, Beurteilung bei Endoprothetik
  • Onkologie: Nachweis von Knochenmetastasen, Tumore des Knochens
  • Rheumatologie: Arthritis, typisches Speicherbild bei chronisch rheumatischen Erkrankungen
  • Unklare Skelett- und Gelenksbeschwerden bei radiologisch nicht fassbarer Ursache
  • Spezielle Fragestellung in der Kinderheilkunde
  • Durchblutungsstörung des Knochens
  • Stoffwechselerkrankungen des Skelettes


Die beste Darstellung des Skelettes gelingt ca. 3 Stunden nach Injektion, die Aufnahmedauer beträgt ca. 15 min. Bei der Frage nach Entzündungen oder Durchblutungsstörungen des Knochens sind zusätzliche Aufnahmen unmittelbar nach Injektion erforderlich.

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