Glomus Tumor

Ein Glomus-caroticum-Tumor ist eine gutartige Geschwulst an der Halsschlagader (Arteria carotis), welche bei fortschreitendem Wachstum zu einer Verlegung (Stenose) der Schlagader führen kann. Sie ist extrem selten. Durch eine genetisch bedingte Häufung solcher Tumore bei einer Pongauer Familie verfügen wir über überdurchschnittlich ausgeprägte operative Erfahrungen auf diesem Gebiet. Bei sehr großen Gewächsen wird dieses vor der Operation in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Innsbruck embolisiert.

Dabei wird ähnlich wie bei einer Herzkatheter-Untersuchung unter örtlicher Betäubung über einen Zugang in der Leistenbeuge ein dünner Schlauch (Katheter) bis zur Halsschlagader vorgeschoben. Die den Tumor ernährenden Blutgefäße werden mit winzig kleinen Kügelchen beschickt, um sie zu verstopfen und so Blutungen während der anschließenden Operation zu vermeiden. Die Operation selbst erfolgt unter Vollnarkose über einen Schnitt am Hals.

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